MGV Odenheim


Junger Chor "The modern voices":

Kontakt:

Nicole Klos, 07259/929516
Reiner Schwarz 07259/1544

Proben: Dienstags 19.00 Uhr in der alten Schule

Männerchor:
Hermann Schäfer, 07259/8107

Frauenchor:
Yvonne Hettfleisch, 07259/924123

Email an:MGVOdenheim@sacette.de

Proben:
Immer mittwochs:

Männerchor: 18.30 Uhr
Frauenchor: 20.00Uhr

Im Proberaum der alten Schule in Odenheim!

SING MIT UNS!
Du hast Freude am Singen? Du bist gern in einer netten Runde?
Dann komm doch mal zu einer Probestunde des Frauen-,Männer- oder jungen Chors.
Wir singen Gospels, Spirituals, Film- und Musicalmelodien, deutsche und internationale Volkslieder.
Unser Programm ist gemischt, niemals langweilig und es ist für jeden etwas dabei.

Neben den Singstunden und den Auftritten, beim jährlichen Konzert und bei befreundeten Vereinen, wird in unserem Verein auch sonst viel geboten:

Chronik des heutigen
MGV 1861 Odenheim mit Frauenchor e.V.

1861
Gründung des GV "Sängerbund" Johann Philipp Wahl , ein Odenheimer Bürger, schrieb am 9. September 1861 zur Gründung und ersten Fahnenweihe des Gesangsvereins in Odenheim unter Nr. 46 in ein damaliges Liederbuch ein Weihelied, das vom "Sängerbund" am Tag der Fahnenweihe erstmals gesungen wurde.

Anton Kring, Mitbegründer des einstigen GV "Sängerbund" überreichte seinem Enkel Josef Laub sein von Hand geschriebenes Liederbuch, mit Datum 9. September 1861 - der schriftliche Beweis für das wahre Gründungsjahr des Gesangvereins.

Das Weihelied von J. P. Wahl wurde zur Geburtsurkunde des Männergesangvereins:

" In Freud und Leid zum Lied bereit"

1870
Der deutsch - französische Krieg war ausgebrochen.

1871
Nur wenige Zeit nach Ende des Krieges wurde der vierstimmige Chorgesang vom "Gewerbeverein" weitergepflegt.

1875
In Odenheim wurde ein Kriegerverein gegründet, in dem bald eine Gesangsabteilung integriert war - man sang jetzt im "Militärgesangverein". Die Sängertätigkeit war sehr nationalistisch ausgerichtet.

1885
Großes Aufsehenerregendes Fest verbunden mit der Fahnenweihe des "Kriegervereins"

1899
Ein zweiter Männerchor singt - der Gewerbeunterstützungsverein bildete eine Gesangsabteilung. Erste Probe: 27. Mai 1899 Erster Dirigent: Hauptlehrer J. Kühn

1900
Im Herbst vereinigte sich der " Militärgesangverein" und "Gewerbegesangverein" und nannte sich von nun an Gewerbe - Militär - Gesangverein.

1903
Die Erfolge des Gewerbe - Militär - Gesangvereins hatten das Vereinsbewußtsein so gekräftigt, daß Stimmen laut wurden sich auf eigene Füße zu stellen. Den Sängern viel es zunehmend schwerer, ständig "Zwei Herren zu dienen". Trotz der Vereinigung der Gesangsabteilungen waren die unterschiedlichen Forderungen der beiden " Muttervereine" unverkennbar und belastend.
Im Januar 1903 wurde der selbständige Gesangverein " Männergesangverein Odenheim" gegründet. Der neugekürte Wahlspruch drückte das aus, was sich alle sangesfreudigen nach Jahren der Unruhe wünschten und auf die Vereinsfahne schrieben:

" Einig im Lied - treu im Gemüt "

Als Vereinsfarbe hatte man "Rot-Weiß" gewählt.
Erster Vereinsvorstand war Postverwalter Wunsch

Im gleichen Jahr trat der MGV erstmals mit seiner Laienspielgruppe bei zwei Theaterabenden in der Öffentlichkeit auf.

1905
Erster Vorstand Wunsch und erster Dirigent Kühn legen ihr Amt nieder.
Neuwahlen am 15. Januar: Erster Vorstand: F. Stricker
Neuer Dirigent: Conrad

1906
Mitgliedsbeitrag für Sänger 0,10 Pfennig, für passive Mitglieder 0,50 Pfennig. Die Aufnahmegebühr für einen aktiven Sänger betrug 1,00 Mark.
Der Verein hatte 41 Sänger und 64 passive Mitglieder.

1907
Die Theatergruppe stand in hoher Gunst der Einwohnerschaft, was eine gute Basis für die Vereinsfinanzen schaffte.

Jahre des Dirigentenwechsels folgten. So gaben sich in kurzen Abständen die Dirigenten Entz, Eck, Egge und Ficht den Taktstock in die Hand.

1910
Neuer Dirigent: Hauptlehrer Heintz. Die Dirigentenentschädigung war kein fürstliches Honorar, 121,40 Mark war die Jahresgage.

1912
Neuer Dirigent: Unterlehrer A. Decker
Erster Vorstand: Franz Weidemann
In den Vorkriegsjahren zählten Preiskegeln in der "Germania" zu den finanziellen Einnahmequellen des Vereins.

1914
Der Ausbruch des 1.Weltkrieges machte eine weitere Ausführung des Chorgesangs unmöglich.
Viele Sänger wurden zu den Waffen gerufen.
Der Verein hatte nach Beendigung des Krieges schließlich den Tod von 12 Sängern zu beklagen.

1919
Der Wiederbeginn nach dem verlorenen Krieg war schwer, die Sängerschar dezimiert, die Zahl der passiven Mitglieder stark gesunken.
Erster Vorstand Franz Weidemann war an der Front gefallen.
Nachfolger: W. Wormer.
Neuer Dirigent: Hauptlehrer Moser. Sein Können beflügelte, und bald waren die Startschwierigkeiten überwunden.

1920
Der Männergesangverein trat am 27. Oktober in den "Bruchsaler Sängergau" ein.

1921
Die Zahl der Sänger wuchs stetig. Zum Sängerfest nach Stettfeld waren bereits 58 Aktive gemeldet. Die Inflation ließ das Dirigentenhonorar auf 700,00 Mark klettern.

1923
Hauptlehrer Moser bekam für seine Dirigententätigkeit im 1. Halbjahr 8.000,00 Mark und im
2. Halbjahr 150.000,00 Mark.
2 Postkarten zur Anmeldung an Sängerfesten kosteten 110,00 Mark.
Nach dem 23. Juli wurde Dirigent Moser für 4 Beerdigungssingen mit 20 Pfund Mehl entlohnt.

1924
Neuer Dirigent: Lehrer Theobald Lienhard

1925
Der Verein feierte sein 25-jähriges Bestehen, und zählte im Jubeljahr 60 aktive und 170 passive Mitglieder.

1926-1929
Der Männergesangverein erhielt mehre Preise auf Preissingen und Sängerwettstreiten.
1929 wurde als Chorleiter Kapellmeister Fritz Barth verpflichtet.

1933
Mit dem politischen Umbruch kam auch ein Wandel bei den Sängerwettstreiten. Preissingen waren ab 1933 nicht mehr erlaubt. Freundschaftssingen und Wertungssingen traten an deren Stelle.

1935
Berufsschullehrer Josef Doll übernahm die Chorleitung, die er allerdings nach den neuen politischen Richtlinien durchführen mußte.

1939
Die letzte ordentliche Generalversammlung vor dem Krieg fand am 20. März 1939 statt.
Nach der Sommerpause wurde ein großer Teil der Sänger zum Militär einberufen.
Obwohl 24 Sänger im Krieg waren, wurden weiterhin Chorproben gehalten.

1941
Chorleiter Doll kam nach einigen Monaten Kriegsteilnahme zurück und hielt mit wenigen Sängern anfänglich noch Chorproben. Inzwischen waren 28 Sänger zum Militär einberufen.

Die gesangliche Tätigkeit war am Ende.
1942, 1943 und 1944 ruhte weiterhin jegliche Sängertätigkeit.

1945
Das Ende des Krieges war auch für den MGV eine Stunde Null.
Die Sänger H. Berger, J. Habich, E. Hartz, H. Heckert und J. Köstel waren im Krieg gefallen.
Die Sänger R. Hassis, F. May, F. Vetter und L. Wormer wurden vermißt.
Am 9. November 1945 trafen sich im Vereinslokal "Zur Blume" 32 Sänger und der Dirigent J. Doll um den Verein wieder zu aktivieren.

1946
Am 9. Juni konnte bereits das erste Konzert der Nachkriegszeit durchgeführt werden.
Man zählt bereits wieder 60 Aktive.
Erster Vorstand: K. Henrich

1948
Jahrestagung des Präsidiums des Sängerbundes Nordbaden beim MGV in Odenheim

1950
Bei der 50-Jahr-Feier, die vom 3. - 5. Juni 1950 veranstaltet wurde, zählte der Chor 84 Mitglieder.
17 Gesangsvereine mit 1200 Sängern gaben sich ein Stelldichein. Ein gesangliches und musikalisch hochstehendes Festbankett, ein stattlicher Festzug und ein gut besetztes Wertungssingen waren Höhepunkte der Geburtstagsfeier.

1954
Sängerkamerad Paul Stricker übernahm für mehrere Monate die Stabsführung, da Dirigent Doll sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte.

1955
Neuer Dirigent: Walter Schweickert aus Bruchsal
Teilnahme am Bundesliederfest in Karlsruhe

1958
Einen seiner größten Erfolge erreichte der MGV beim Prädikatsingen in Rohrbach.
Er erreichte mit dem Prädikat "hervorragend" die Tagesbestleistung.
Neuer Dirigent: Eugen Junghans

1959
60-jähriges Stiftungsfest; Die Triebwagenhalle der SWEG war in eine Sängerhalle umgewandelt. Der Chronist berichtet: "Die Jubiläumstage wurden zu einem echten Volksfest; Festtagsfreude herrschte überall!"

1960
Neuer Dirigent: Roland Penz
Der 1.Liederabend unter seiner Leitung im Sternensaal war ein durchschlagender Erfolg
Edmund Rothermel wurde zum Jugendleiter bestellt.

1962
Karl Henrich wurde für 25-jährige Tätigkeit als Erster Vorstand geehrt. Die Überreichung einer Ehrenplakette war sichtbarer Ausdruck der Anerkennung.
Beim Festzug in Zeutern, anläßlich dessen 100-Jahr-Feier, erhielt der MGV als stärkster Verein für seine Geschlossenheit den ersten Preis.

1963
Dirigent Roland Penz machte bei Nachforschungen im Archiv des badischen Sängerbundes eine für den MGV Odenheim wichtige Entdeckung. Er fand eine Notiz, aus der zu entnehmen war, daß in Odenheim bereits im Jahre 1861 ein Gesangverein gegründet worden war.
Dies war eine große Überraschung, ging man doch bisher davon aus, daß die Geburtsstunde des MGV im Jahre 1899 war.
Letzte Beweise fehlten noch; sie waren aber durch die Auffindung des Weiheliedes von Johann Philipp Wahl zur Fahnenweihe am 9.9.1861 des Gesangvereins "Sängerbund" bald gegeben.
Hatte man 1959 das 60. Stiftungsfest gefeiert, so schien jetzt plötzlich der 100. Geburtstag verpaßt.
Die Dokumentation war stichhaltig, das Gründungsjahr 1861 wurde auf allen Ebenen des BSB und DSB anerkannt.

1964
Das Jahr 1964 wurde zu einem geschichtlichen Meilenstein des MGV. Er war plötzlich nachweislich 100 Jahre alt geworden.
Vom 05. - 08. September wurde die 100-Jahr-Feier in der neuen, noch nicht eingeweihten Mehrzweckhalle abgehalten.
Über 2000 Besucher waren über die Festtage in Odenheim. Beinahe 30 befreundete Gesangvereine feierten den Geburtstag mit. Gesangliche Höhepunkte waren ein Punktwertungs- und Prädikatssingen.

1965
Neuer Vorstand: Heinrich Wormer.
Karl Henrich stellte sein Amt nach 28-jähriger Vorstandstätigkeit zur Verfügung und wurde Ehrenvorsitzender.

1966
Nach Überarbeitung der Vereinssatzung stellte der Verein Antrag auf Gemeinnützigkeit und Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht.

1967
Neuer Dirigent: Chorleiter Gerhard Treiber.
Der Verein wurde als gemeinnützig anerkannt und führt nun den offiziellen Namen

"Männergesangverein 1861 Odenheim e.V."

1968
Ein Liedersingen am 15.12.1968 im Krankenhaus Bruchsal schenkte vielen Patienten Freude; der Verein erfüllte gern eine soziale Aufgabe.

1970
Ein langgehegter Wunsch ging in Erfüllung: am 26.5.1970 wurde ein Kinderchor gegründet, der von Konrektor Willi Grub geleitet wurde.
Neuer Dirigent: Berthold Ronellenfitsch

1971
110-Jahr-Feier am 4.7. - 11.7. (Festwoche)
Neuer Vorstand: Edmund Rothermel

1972
Neuer Dirigent: Musikdirektor Roland Penz
Der Kinderchor löste sich zum Bedauern vieler wieder auf.

1973
Gesangliche Gestaltung der Einweihung der Leichenhalle

1975
Aufnahme für die Rundfunksendung "So klingt's und singt's im Land"
Das Spätjahreskonzert "Musica, du edle Kunst" stand erneut auf einem hohem Niveau

1976
Heinrich Wormer wurde aufgrund seiner Verdienste um den Chorgesang und seiner Vorstandstätigkeit zum Ehrenvorsitzenden des MGV ernannt.

1977
Neuer Dirigent: Chorleiter Bernhard Riffel

1982
Beim 1. Odenheimer Straßenfest war der MGV stark engagiert. Der MGV hatte in der Nibelungenstraße ein schmuckes Zelt aufgebaut.
Ein besonderes vereinsinternes Ereignis stand bevor:
Die Fertigstellung und der Einzug ins "Sängerheim" in der alten Schule.

1983
Der heutige Vizedirigent Michael Maurer nahm an einem Vizedirigentenkurs teil.

1985
Der Reinerlös eines Kirchenkonzertes am 8.12.85 in der St. Michaelskirche wurde Pfarrer
E. Grimm für die renovierte Orgel überreicht.

1986
125jähriges Jubiläum des MGV Odenheim.
Als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste, um die Pflege der Chormusik und der deutschen Volksliedes wurde vom Bundespräsidenten die Zelter-Plakette verliehen.

1987
Neuer Dirigent: Chorleiter Rudolf Rolli

1990
Tagesbestleistung beim Wertungssingen anläßlich des 100-jährigen Bestehen des Liederkranz Malschenberg

1992
Neuer Vorstand: Klaus Klein
Edmund Rothermel wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
1. Nibelungenfest des MGV bei der Winzerhalle. Siegfried und Kriemhild luden zum ersten Mal zum Gelage an König Gunters Hof. Das Fest kam bei der Bevölkerung gut an.

1993
Am 13. Januar wurde der Jugendchor gegründet. Der Chor durfte das Liedgut weitgehend selbst bestimmen. Unter dem Motto: "Komm sing mit uns" war der Chor schnell auf 25 Sänger und Sängerinnen angewachsen.

1994
Neuer Dirigent: Musikdirektor Karl-Heinz Jäger
Am 24. August wurde der Frauenchor des MGV gegründet. Zur 1. Singstunde trafen sich 10 Frauen.
Als erste Frauenreferentin wurde Margot Schäfer gewählt
Die wiedergegründete Laienspielgruppe hatte bei der Weihnachtsfeier ihren ersten Auftritt.

1996
Neuer Vorstand: Robert Penzinger
Erste Teilnahme des Frauenchores bei einem Wertungssingen in Stettfeld.

1998
In der Sitzung vom 18. Januar wurde mit großer Mehrheit beschlossen den Zusatz "Frauenchor" im Vereinsregister einzutragen. Der MGV hieß von nun an:
Männergesangverein 1861 Odenheim mit Frauenchor e.V.

Auftritt des MGV mit Frauenchor, Kirchenchor, Musikverein und Solisten beim 100-jährigen Jubiläum des Musikverein Odenheim. Neue Frauenreferentin: Claudia Försching

2000
Neue Frauenreferentin: Margot Schäfer
Liederabend und Wohltätigkeitskonzert am 4.und 5. November
Das Wohltätigkeitskonzert wurde zugunsten der Sozialstationen "St. Elisabeth" und "Vorderer Kraichgau" veranstaltet.
Die Organisation und Gestaltung lag in den Händen des MGV Odenheim und MGV Zeutern.

2001 Neuer Dirigent: Peter Wirth

2006
Aktuelle Vorstandschaft:
1. Vorstand Hermann Schäfer
2. Vorstand Reiner Schwarz
Sängervorstand Günter Fröhlich
Frauenreferentin: Yvonne Hettfleisch und Nicole Klos
Schriftführer: Andreas Ohnesorg
Kassier: Hans Hammer
Notenwart M.: Martin Maier
Notenwart F.: Tanja Baumgärtner
Mitgliederverw.: Dorothea Hammer
Stimmführer M.: Martin Maier, Alexander Maurer, Oskar Winter, Herbert Zorn
Stimmführer F.: Carmen Sommer, Andrea Schwarz, Margot Schäfer
Jugendvertreter.: Eva Mangang

Chorstärke Männerchor 40 Chorstärke Frauenchor 27 Chorstärke Kinderchor 15